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Erstes Resümee 3 Monate nach Einführung des neuen ProstSchG

 

Artikel im Ahauser vom 23.10.2017

Private Vorsorge bei einer HIV-Infektion

Die private Vorsorge bleibt ein heikles Thema, aber es gibt Licht am Horizont, denn Rückversicherer verfolgen seit Jahren die schnellen Veränderung in der HIV-Behandlung. Alternative Lösungen gibt es für kleinere Summen, so kann man eine Todesfallabsicherung bis  150.000€ auch nco ohne Gesundheitsfragen bekommen.

Das ist doch mal ein Start ins Wochenende. Nach langem hartem Kampf, hat der Bundestag heute die Ehe für ALLE geöffnet. Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung und den richtigen Schritt für mehr Gerechtigkeit in unserem Land.

 

Die Zulassung für den Heimtest wird zur zeit überprüft. Wir sehen darin eine große Chance auch die Menschen zu erreichen, die eben aus Angst oder Schamgefühl den Weg zum Arzt oder in die Beratungsstelle nicht finden.Auf jeden Fall werden wir dann ein Angebot zur Beratung bereit halten und überlegen die Kids in unserer Aidshilfe anzubieten.

 

Wir freuen uns über die Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland und bedanken uns sehr herzlich. Mit dieser Unterstützung können wir im Bereich der HIV/ STI-Prävention für Mirgranten*innen kultursensibel arbeiten und Sprachmittler einsetzen.

 

Unter dem Motto "Meditation mit Klangschalen;" stand der Erlebnistag HIV-positiver Frauen am Wochendende, organisiert von den westfälischen Aidshilfen.

Ariadne- Treffen, Trainerin Christine Weißkopf (lks im Bild)

 

 

Besuch in der Aidshilfe. Ingrid Arndt-Brauer ( SPD-MdB), Dietmar Brüning (Landtagskandiadt SPD) und  Ursula Schulte (SPD-MdB), informierten sich über das frauenspezifische Angebot der Aidshilfe ins Kooperation mit der Beratungsstelle Frauen für Frauen( ebenfalls Gast in der Aidshilfe) in der Zentralen Unterbringungs-Einrichtung in Schöppingen.

 

 

Am 8.März ist der Internationale Welt-Frauentag. Unter dem Motto:" Die Würde ALLER Frauen ist unantastbar", beteiligt sich die Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und HIV/Aids in NRW (LAG) am diesjährigen Frauentag mit einer Fotoaktion. Damit wil die LAG ein Zeichen setzen und sich stark machen für Frauen und Menschenrechte, hier in Deutschland und weltweit. Wir laden herzlich ein, sich zu beteiligen.

Am 16. März besucht uns Frau Arndt -Brauer in unserer Beratungsstelle. Wir freuen uns schon sehr auf ihren Besuch und das Interesse an unserer Arbeit.

Karneval ist vorbei, da steht schon fast wieder Ostern vor der Tür. Wir suchen noch fleißige Ehrenamtler*innen, die uns bei unserer Infostand- Aktion am 2. April unterstützen.

Wir  bedanken uns sehr herzlich bei Manni vom Friedensreiter in Bocholt, dass  er die Spendenaktion bis in das neue Jahr verlängert hat und auch unsere Karnevalsaktion in diesemJahr unterstützt hat. DANKESCHÖN MANNI.

Auf in ein neues Jahr. Wir wünschen allen Freunden und Unterstützer*innen der Aidshilfe ein frohes und gesundes neues Jahr.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützüng im vergangenem Jahr.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder viele Aktionen im Gepäck. Am 03.02. startet wieder unser Kochkurs für homosexuelle behinderte und " nicht behinderte" Menschen. Über eine rege Teilnahme freuen wir uns.

Auch freuen wir uns über den regen Besuch auf unseren Seiten. Wir bemühen uns auch weiterhin aktuell alle wichtigen Termine umgehend einzustellen. Stöbern lohnt sich also.

 

Beratungsangebot  für Frauen in der Zentralenunterbringungseinrichtung in Schöppingen

Die Aidshilfe Westmünsterland bietet in Kooperation mit der Beratungstelle Frauen für Frauen e.V. eine Beratungssprechstunde für Frauen in der ZUE Schöppingen an. Um den Frauen den Zugang zur HIV-Prävention zu erleichtern, betten wir dieses sehr sensible Themen in weitere Angebote zur Gesundheitsförderung ein. Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Aidsstiftung in Bonn, können wir nun die dringlichst benötigten Sprachmittlerinnen einsetzen, denn uns liegt am Herzen den Frauen kultursensibel und authentisch zu begegnen und jede Frage ernst zu nehmen. Nicht alle Flüchtlinge können lesen und schreiben, daher ist die Seite www.zanzu.de nur dort einsetzbar, wo wir davon ausgehen können, dass die Inhalte auch verstanden werden. Zanzu beantwortet allerdings nicht, wo man sich im Kreis testen lassen kann und geht natürlich nicht auf  die inviduellen Fragestellungen in der Beratung ein. Der Einsatz einer Sprachmittlerin ist daher unerläßlich doch leider extrem kostenintensiv und muss sehr gut vorbreitet werden.

 

Regionale Telefonberatung - Eine Zwischenbilanz

Die seitdem Welt-Aids-Tag verstärkt beworbene regionale Telefonberatung, sorgt für steigende Anfragen. Allerdings nicht in der vorgegebenen Zeit. Wem ernsthaft was auf der Seele drückt, ruft eher Vormittags an. Die meisten Fragen drehen sich um die Ansteckungswege von HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen und zum HIV-Test. Nach wie vor besteht eine großes Interesse an Schnelltest - Angeboten von Aidshilfen.

 

Einigung zum Prostitutionsgesetz

Nun ist es also soweit. Union und SPD haben sich geeinigt und wollen die Reform des Prostitutionsgesetzes 2017 an den Start bringen. Was ist neu? Geplant sind regelmäßige Beratungstermine( einmal jährlich in den Gesundheitsämtern, zweijährig bei den Behörden) der Sexarbeiterinnen, die Kondompflicht wird eingeführt und weitere Auflagen für die Betreiber von Bordellen.

Es gibt seit langem eine sehr erfolgreiche Praxis, wie Sexarbeiterinnen erreicht werden, nämlich durch aufsuchende Angebote auf freiwilliger Basis. Auch wir machen diese aufsuchende Arbeit seit einigen Jahren und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir befürchten das durch diese Reform, sehr viele Sexarbeiterinnen nur noch sehr schwer zu erreichen sind, wie das ja teilweise schon wegen der Sexsteuer der Fall ist. Nur weil es dann weniger oder keine Bordelle mehr gibt, glauben vielleicht einige, es gäbe nun auch keine Protistution mehr.

 

Telefonberatung unter 971738

Der Welt-Aids-Tag steht vor der Tür. Auch in diesem Jahr gibt es wieder jede Menge Aktionen rund um diesen Tag. Besonders am Herzen liegt uns jedoch unser Projekt. Am 2.12. wollen wir ausschließlich unserer Region telefonisch und anonym Beratung anbieten. Damit wollen wir u. a.  auch eine Hilfestellung für Flüchtlinge geben. Viele dieser Menschen wissen nicht das HIV behandelbar ist, sie erhalten nur sehr unzureichend Behandlungsscheine für die medizinische Versorgung und die Übernahme der Kosten für die Fahrt zur Schwerpunktpraxis. Um den Zugang zu Information, Beratung und Versorgung zu erleichtern, starten wir zum Welt-Aids-Tag mit unserer neuen Nummer. Zunächst einmal für ein Jahr. Wir freuen uns über jede Spende, die dieses Projekt unterstützt.

Unterstützung

Die Aidshilfe hat wieder Unterstützung. Claus Martin Naechster, Student der Saxion Hoggeschool, wird für ein Jahr an zwei Tagen in der Woche sein Praktikum bei uns absolvieren. Claus ist eingebunden in die Projektarbeit, Öffentlichkeitarbeitung und Beratung. Er spricht sehr gut Niederländisch und Englisch. Wir freuen uns über seine Unterstützung.

 

 

Nach sechs Wochen Gewissheit beim HIV-Test

30 Jahre nach der Einführung des HIV-Testes verkürzt sich jetzt das diagnostische Fenster. Das ist eine große Erleichterung für alle die sich testen lassen möchten.
Diese Verkürzung geht auf die Verbesserung  der Testverfahren zurück. In der Regel kommen heute die Testverfahren der 4. Generation zum Einsatz, sie sind sensitiver und weisen Antikörper früher und sicherer nach.
 

 

 Unterstützung von Hebammen

In der Versorgung von Schwangeren mit HIV,übernehmen Hebammen eine  ganz zentrale Rolle. HIV-pos. Schwangere gelten als Risikopatientinnen und ihre Schwangerschaft ist begleitet von vielen Kontrolluntersuchungen um eben Risiken zu vermeiden bzw.rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Hebammen übernehmen hier eine sehr wichtige Aufgabe, sie begleiten HIV pos. Schwangere über die Geburt hinaus und stellen die Vorfreude auf das Kind in den Focus der Betreuenden.

Viele Hebammen sind in ihrer Existenz bedroht, denn ohne eine Haftpflichtversicherung, dürfen sie ihren Beruf nicht ausüben. Die Prämien der Versicherer sind in den letzten Jahren so horrend angestiegen, dass diese für viele Hebammen nicht mehr zu stemmen sind. Die Folgen: es wird immer schwierieger eine Hebamme zu finden.

 

Hebammen brauchen unsere Unterstützung. Auf der Seite des Deutschen Hebammenverbandes können Sie

- eine Prostestmail an Claudia Kötter Fachreferentin der GKV-SV senden

- eine Onlinepetion unterschreiben

- oder sich weitere Informationen holen.

www.unsere-hebammen.de/mitmachen/meine-entscheidung/

 

Klar- glasklares Ja - Irland stimmt für die Ehe von lebsbischen und schwulen Paaren.

Erstmalig hat ein Land für die Öffnung der Ehe von schwul/lesbischen Paaren abgestimmt und ein glasklares Ja als Ergebnis bekommen.

Somit geben die Irren wohl mehr als ein gutes Beispiel wie es gelingen kann. Kein anderes Land hat sich in LGBT- Rechten so schnell nach vorn bewegt, wenn man bedenkt, dass Homosexualität 1993 auf der Schönen grünen Insel noch verboten wahr. Bleibt zu wünschen das man auch in anderen Ländern nachzieht.

 

 Die Sommerferien sind in greifbare Nähe gerückt und auch wir gehen in die Ferien.

Vom 20.07. - 12.08. 2015 ist das Büro geschlossen!

 

 

Kochen macht gute Laune. In einem gemülichen Rahmen bieten wir Menschen mit und ohne HIV und ihren Angehörigen an, gemeinsam zu Kochen. Der Termin ist immer der letzte Donnerstag im Monat, außer in den Sommerferien. Neben viel Gemütlichkeit, lassen wir natürlich auch nicht die gesunden und preiswerten Aspekte außer Acht. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme.

 

 

Wir freuen uns über unseren neuen Förderer Adrien Karperien ein begeisterter Musiker und Instrumentenbauer. Einen Besuch in seinem Laden lohnt sich auf jeden Fall. www.adrien-karperien.de

 

Ab sofort bieten wir mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Aidsstiftung ein vielseitiges und gesundes Frühstück an. Kommen kann jeder Mann und jede Frau die am Thema HIV interessiert ist, selber positiv ist und Kontakte sucht. Nebenbei schaffen wir die Grundlage zu einer gesunden Ernährung. Die näheren Infos findet ihr unter dem Punkt Aktuelles.

 

 

 

 

 

 

Welt-Aids-Tag 2014

Interview zur medizinischen Versorung im ländlichen Bereich mit Frau Gertrud Welper, Bündnis 90 Die Grünen

 

Aidshilfe

" Wie kann Ihre Politik dazu beitragen eine bedarfsgerechte Versorgung für Menschen mit HIV/Aids weiterzuentwickeln?"

Frau Welper:

"Die Arbeit für Menschen mit HIV/Aids wird von den unterschiedlichsten Akteuren getragen, die auch möglichst vernetzt agieren solten. Dabei ist Kommunalpoloitik ein wichtiger Kooperationspartner, der neben der Bereitstellung der finanziellen Mittel auch dafür Sorgen sollte, dass eine Vernetzung der relevanten Institutionen entstehen kann. Diese Diskussion sollte im Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit geführt werden. Dabei werden die Grünen die Anliegen der Menschen mit HIV/Aids unterstützen und sich für bedarfsgerechte Versogungsstrukturen einsetzen."

AH

"Sollten Schwerpunkte gesetzt werden und wenn ja, in welchem Versorgungssektor (ambulant, staionär, pflegerisch, psychosozial-ländlicher Bereich)?"

 

Frau Welper:

"Gerade der ländliche Bereich steht bei der Versorgung der Menschen mit HIV/Aids vor besonderen Herausforderungen. Lange weg und Fahrtzeiten, ein begrenztes ÖPNV Angebot und ein Beratungs-und Hilfeangebot mit Konzentrationsschwerpunkten auf zwei Standorten erschweren die Situationen für die Betroffenen. Daher leistet die Aidshilfe Westmünsterland durch ihre hohe Flexibilität und dezentralen Angebote eine hervorragende Arbeit im Bereich der psychosozialen Betreuung, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann"

AH

"In welchen Bereichen sehen Sie für Menschen mit HIV die größten Defizite und den größten Handlungsbedarf?"

Frau Welper:

"Für die Zukunft sehe ich es als große Herausforderung an, die notwendigen Akteure aus dem Gesundheitsektor im Hinblick HIV/Aids zu vernetzen und passgenaue Angebote für Menschen die an Aids erkrankt sind zu erbringen. Das gilt sowohl für die Ambulante und staionäre Versorgung, als auch für den pflegerischen Bereich. Es ist davon auszugehen, dass auch Menschen mit AIDS immer älter werden und entsperchende Versorgungsstrukturen diskutiert und geschaffen werden müssen."

AH

"Wie könnte eine enge Begleitung und Überwachung von spezialisierten Facharzten/innen und eine psychosoziale Unterstützung im Kreis Borken organisiert werden?"

Frau Welper

" Um den Vernetzungsgedanken aufzugreifen, ist es zunächst wichtig alle relvanten Akteure an eine Art " Runden Tisch" zu bekommen und für die sensible Problematik zu gewinnen. Aus dieser Runde entstehen im Idealfall Impulse für eine verbesserte Situation der Betroffenen."

AH

Wer sind Iher Meinung nach geigente Kooperationspartener um Strukturentwicklungen im Kreis Borken anzustoßen und zu realisieren?"

Frau Welper:

Für die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen für Menschen mit HIV/Aids ist die Aidshilfe Westmünsteralnd in meinen Augen ein unersetzlicher Kooperationspartner. Bereits in der Vergangenheit sind von der Aidshilfe wegweisende Impulse ausgegangen, und ich bin überzeugt davon, dass auch in Zukunft die Aidshilfe sich dieser Herausforderung gemeinsam mit dem Kreis Borken stellen wir."

 

Wir bedanken uns für das Gespräch mit Frau Welper.

 

Ariadne in Ahaus

Bei schönstem Wetter konnten die 15 Teilnehmerinnen am Ariadne Tag, Ahaus erkunden. Die angebotenen Aktivitäten- diesesmal eine Beratung zu modischen Accessoires- dienten dazu, zwanglos miteinander in Kontakt zu treten und sich in geschützter Atmosphäre auszutauschen.

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Große Fotoaktion in Gemeinschaftsaktion mit dem Friedenstreiter in Bocholt:

Wir starten mit einer großen Fotoaktion, die bis zum 15 November 2014 läuft,  zum Welt-Aids-Tag wird das einfallreichste Foto premiert. Zeigt eure Vielfalt, Eure Gleichheit im Beruf, Alltag, in der Freizeit.

Es wäre schön, wenn ihr euer Foto noch mit einem persönlichen Statement unterstreicht!!!

 

Schickt uns Eure schönsten Aufnahmen wie oben im Beispiel angegeben. Das beste Foto bekommt einen 25€ Gutschein für den Verzehr im Friedensreiter!

Die Fotos an: Aidshilfe Westmünsterland e.V., Marktstr. 15, 48683 Ahaus z.Hd. Manuela Brandt

oder

Friedensreiter Bocholt, Ravardistr. 32, 46399 Bocholt, z. Hd. Manfred Hellmann

 

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